Inklusion im Bereich sozial- emotionaler Entwicklung

gemeinsame Verantwortung und Aufgabe im Kontext Schule

Fachtag am Donnerstag, 11. Oktober 2012, 9-16 Uhr


Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung sind eine besondere Herausforderung für alle Mitarbeiter_innen in Schulen. Wie lässt sich hier Anspruch der Inklusion "no child left behind" verwirklichen? Wie lässt sich die pädagogische Beziehung aufrechterhalten? Wie ist es möglich, sich gemeinsam der Verantwortung für das einzelne Kind zu stellen?

Christiane Mettlau (Hamburg) wird in ihrem Eröffnungsreferat über den Umgang mit den wachsenden emotionalen und sozialen Problemen von Kindern und Jugendlichen sprechen und den aktuellen Diskurs über die Teilhabemöglichkeit dieser Schüler_innen darstellen.

In den Workshops werden vielfältige Bereiche vorgestellt, die aus unterschiedlichen Perspektiven Möglichkeiten für den schulischen Alltag aufzeigen.

Alle Kolleginnen und Kollegen sind herzlich zu diesem von GEW, vds und LlS organisierten Fachtag eingeladen.


Programm - 11.0ktober 2012

  9:00

Auftakt Klasse 6e (Profil Künstler) der Oberschule Findorff
Leitung: Daniel Akkermann

Eröffnung und Begrüßung

  9:30

Vortrag: Dabei, daneben, außen vor Christiane Mettlau (Hamburg)

10.30  

Kaffepause

11:00

Workshops 1-7

13:00  

Mittagspause

14:00

Workshops 1-7

themengleich bis auf WS 5

16:00

Abschluss



Vortrag

Dabei, daneben, außen vor
Inklusion zwischen Moral und Machbarkeit

Die Schüler jnnenqruppe mit Förderbedarfen im Bereich emotionale und soziale Entwick- lung ist oft die Klientel, welche in Regelschu- len häufig stört. Problemschüler_innen mit anderen Kindern integrativ zu beschulen, ist eine "Herkulesaufqabe". Der Weg dahin wird kontrovers diskutiert. Wie stärken wir Pädago- gen und schulische Strukturen?
Christiane Mettau, Hamburg


Workshops

1 Gemeinsames Handeln an Schule

A) Förderkonzepte oder ein Lernkonzept für alle?
Ein Modell aus der Praxis der Schule an der Andernacher Straße
Uwe Hehr, Isolde Mörk, Bremen

B) Die Allgemeine Berufsschule als Ort inklusiver Beschulung
Instrumente und das Konzept der sozialpädagogischen Krisenintervention.
Frank Grönegress, Bremen

C) ReBUZ-Angebote für "schwierige" Schüler_innen
Das ReBUZ-West und seine Arbeit für Schüler_innen mit Förderbedarf im Bereich emotional-sozialer Entwicklung.
Steffi Höfer, Bremen


2 Umgang mit Störungen im Unterricht

Das ETEP-Konzept verbindet Diagnostik, lernzielorientierte Unterrichtsgestaltung und Pädagogische Interventionen. Es eignet sich für die präventive, individuelle und gruppenbezogene Förderung sozial-emotionaler Kompetenz in Förder- und Regelschulen.
Narbert Seeger, Bad Orb


3 Die Familienklasse
Familien gehen in die Schule

Verhaltensprobleme von Schüler_innen sind nur mit Unterstützung des Elternhauses lösbar. In der Familienklasse werden Eltern z.B. durch Elterncoaching - z.T. auch wechselseitig - bei der Umsetzung von Verhaltenszielen im Unterricht unterstützt. Es werden Praxis, Arbeitsweisen und Erfahrungen dargestellt.
Usa Mohr, Bremerhaven
Daris Drümmer, Bremen


4 Erzählungen über Unterricht,
der alle einbezieht und niemanden ausschließt

In dem Workshop wird an hand von kurzen Erzählungen aufgezeigt, wie das Wirken der Lehrkraft zum Gelingen von Lernprozessen beitragen und Verhaltens- und Unterrichtsstörungen zu minimieren vermag.
Andrea Bethge, Universität Leipzig


5 Erziehung in Beziehung

Entwicklungspsychologische Erkenntnisse und inklusive Praxis
Thesen von Dr. Gordon Neufeld, dem kanadischen Entwicklungspsychologen werden vorgestellt.
Es folgt der Dokumentarfilm "20 Geigen auf
St. Pauli".
Christiane Mettlau, Hamburg
Barbara Metzlaff, Hamburg


6 Förderung im Bereich der emptionalen und sozialen Entwicklung

Erkenntnisse aus der Hirnforschung geben Impulse für ein geeignetes Lernumfeld sowie für Strategien und Konzepte für das Lehrerhandeln im Unterricht.
Tanja Hülscher LlSUM, Berlin


7 Beispiele individueller Förderung

In großen Systemen der Sekundarstufe ist es oft schwierig, die Bedürfnisse des einzelnen Kindes im Blick zu behalten Die Vorgehensweise der schulischen Erziehungshilfe wird dargestellt.
Manuela Mader, Dezentrale Schule für Erziehungshilfe des Lahn-Dill-Kreises


Anmeldung

Anmelden können Sie sich über das LIS Bremen (www.lis.bremen.de)

Veranstaltungsnummer: 12-70360

Mitteilungen

Veranstaltungsreihe zum Thema Förderdiagnostik

In kleinen prxisorinetierten Workshops werden unterschiedliche Testverfahren und Ansätze der Förderdiagnostik vorgestellt.

Vorstellung des WNV

Mittwoch, den 18.10.2017 von 16.30 – ca. 18 Uhr
Ort: ReBUZ West – Neubau, Vegesacker Str. 84, 28237 Bremen

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